Teestube Sarah: über 40 Jahre Nächstenliebe für Sexarbeiterinnen mit Kakao, Tee und Süßigkeiten
1974 wurde die Teestube Sarah direkt am Hans-Albers-Platz gegründet. Das Konzept ist so simpel wie wertvoll: Warme Getränke und warme Worte – direkt auf dem Kiez für Sexarbeiterinnen. Selbstverständlich ohne schiefe Blicke, dafür mit purer Unterstützung, getragen von Ehrenamtlichen und finanziert durch Spenden. Basis des ökumenischen Vereins ist und bleibt das biblische Motto: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Die Geschichte der Teestube Sarah: Eine Teekanne machte den Anfang
Der Gründer Otto Oberforster begann 1974 auf seinem Arbeitsweg zu Blohm+Voss, seinen Tee mit den Sexarbeiterinnen zu teilen. Noch heute ist die Teestube in seiner ehemaligen Wohnung am Hans-Albers-Platz in Hamburg-St. Pauli beheimatet. Doch bei der Teekanne allein blieb es nicht: Heute verteilen die Mitarbeitenden neben Tee, Kakao und Süßigkeiten auch Kondome an die Sexarbeiterinnen in der Herbertstraße, der Davidstraße, am Hans-Albers-Platz sowie am Autostrich am Ausschläger Weg in Hammerbrook.
Unterstützung durch „Kiez-Tauchgang“
Es ist mir ein großes Anliegen, die Einnahmen aus einer Kieztour im Rahmen eines Kiez-Tauchgangs als Spende an die Teestube Sarah weiterzugeben, um diese wichtige Arbeit zu unterstützen.
Wie Ihr helfen könnt: mitmachen erwünscht
Ihr möchtet die Teestube Sarah unterstützen oder selbst aktiv werden? Sprecht mich einfach an, ich stelle gerne den direkten Kontakt für euch her.
Kiez-Tauchgang: Eine Herzensangelegenheit
Der Kiez-Tauchgang ist für mich eine Herzensangelegenheit: Gerne führe ich Menschen über St. Pauli, um die Einnahmen daraus zu 100% an wichtige Projekte zu spenden. Wer Lust hat, St. Pauli auf eine authentische Weise kennenzulernen und dabei gleichzeitig Gutes zu tun, kann sich gerne bei mir melden. Eine Übersicht über die bisherigen Spenden aus Kiezführungen findet ihr unter: kiez-tauchgang.de/category/rettungsleine/.“

