Personensuche mit unglaublicher Leidenschaft
Für uns Menschen geht es im Ernstfall um Leben und Tod, für die Hunde ist es ein Spiel: Die Teams der Rettungshundestaffel werden ausgebildet, um vermisste Personen aufzuspüren: Allen voran ältere oder orientierungslose Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Die Anforderungen an die Tiere sind riesig: Entgegen ihrem Instinkt laufen sie über wacklige Brücken, kriechen durch Tunnel und suchen in nur 30 Minuten bis zu 30.000 m² Gelände ab.

100 % Ehrenamt, 100 % Spendenfinanziert
Die Arbeit der Rettungshundestaffel West-Holstein basiert vollständig auf ehrenamtlichem Engagement. Zweimal pro Woche treffen sich Mensch und Hund für mehrere Stunden zum intensiven Training. Die anspruchsvolle Ausbildung dauert rund drei Jahre und beginnt idealerweise schon im Welpenalter. Mit 9 bis 10 Jahren geht der Hund aufgrund der hohen körperlichen Belastung schließlich in den wohlverdienten Ruhestand.
Auch an die Hundeführer werden hohe Ansprüche gestellt: Neben körperlicher Fitness absolvieren sie umfassende Schulungen: von Erster Hilfe für Mensch und Hund über Einsatztaktik, GPS-Orientierung und Funk bis hin zu Trümmerkunde und Abseiltechniken.
Da sich die Staffel ausschließlich über Spenden finanziert, zählt jeder Euro. Die Ausrüstung ist kostspielig: Allein ein Paar einsatztauglicher Stiefel für die Hundeführer schlägt mit rund 500 Euro zu Buche.

Von Büsum auf den Kiez
Wie kommt die Verbindung zustande? Ganz einfach: Ich habe zufällig eine Vorführung der Staffel in Büsum miterlebt. Dabei ist der Entschluss gereift, das Honorar aus einer Kieztour als Spende nach West-Holstein zu geben.

Der Kiez-Tauchgang – Kieztouren als Herzensangelegenheit
Der „Kiez-Tauchgang“ ist für mich eine Herzensangelegenheit: Ich führe Menschen über St. Pauli, um ihnen das bekannteste Stadtviertel Hamburgs ein wenig näher zu bringen, Tipps für das weitere Wochenende zu geben und vielleicht Gründe, den Kiez noch einmal zu besuchen. Mein Honorar spende ich zu 100 % an soziale Projekte wie die Rettungshundestaffel West-Holstein.
Wer Lust hat, St. Pauli auf authentische Weise kennenzulernen und dabei gleichzeitig Gutes zu tun, kann sich gerne für eine Kieztour bei mir melden.
Eine Übersicht über die bisherigen Spenden findet ihr unter: kiez-tauchgang.de/category/rettungsleine/.“

