Sprache ist eine Brücke zwischen Menschen
„Aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander wachsen“ ist das Motto des Vereins Sprachbrücke-Hamburg e.V. Ganz getreu diesem Motto fährt der Verein seit 2023 mit dem Sprachbrücken-Mobil zu den Menschen, um praxisnah Deutsch in lockeren Gesprächen zu üben und so Integration zu ermöglichen. Und mal ehrlich, welcher Hamburger würde – wie in der Schule möglicherweise gelernt – sagen „Es regnet leicht sehr kleine Wassertropfen“ anstatt „Es nieselt“? Das ist dann der Moment, in dem Schul-Deutsch auch in Hamburg nicht mehr weiterhilft.

Wie flucht man auf Deutsch?
Was sind Schrippen, Brötchen oder Rundstücke? Was sind Berliner oder Amerikaner? Sind Einwohner Berlins oder Teigwaren gemeint? Durch andere sprachliche Sozialisation können im Alltag schnell Missverständnisse entstehen. Ein sehr schönes Beispiel ist auch: Wie flucht man auf Deutsch? Welche Begriffe sind mit einem Augenzwinkern gemeint, welche werden vom Gegenüber als schwere Beleidigung aufgefasst? Oder beim Durchstöbern eines Discounter-Prospekts: „Magst du lieber Kiwi oder Banane?“ Genau an dieser Stelle setzt Sprachbrücke-Hamburg e.V. an: gemeinsam reden, Alltagssituationen üben und Integration ermöglichen.

Neue Ablagefächer für das Sprachmobil
Genau zum Training solcher Alltagssituationen ist Material erforderlich. Ich freue mich, dass ich mit dem Honorar aus einer Kieztour im Rahmen eines Kiez-Tauchgangs die Anschaffung eines Ablagesystems durch den Verein Sprachbrücke-Hamburg e.V. unterstützen kann. So haben z. B. auch Puzzleteile in Form der 16 Bundesländer einen festen Platz, mit denen eine Karte der Bundesrepublik erstellt und Deutschland auch sprachlich besser beschrieben werden kann. Alles hat seinen Platz.

Der Kiez-Tauchgang – Kieztouren als Herzensangelegenheit
Der Kiez-Tauchgang ist für mich eine Herzensangelegenheit: Ich führe Menschen über St. Pauli, um ihnen das bekannteste Stadtviertel Hamburgs ein wenig näherzubringen, Tipps für das weitere Wochenende zu geben und vielleicht Gründe zu liefern, den Kiez noch einmal zu besuchen. Mein Honorar spende ich zu 100 % an soziale Projekte wie die Sprachbrücke-Hamburg e. V.
Wer Lust hat, St. Pauli auf authentische Weise kennenzulernen und dabei gleichzeitig Gutes zu tun, kann sich gerne für eine Kieztour bei mir melden.
Eine Übersicht über die bisherigen Spenden findet ihr unter: kiez-tauchgang.de/category/rettungsleine/.

