Seefahrt: Alles andere als Romantik
Das Leben und Arbeiten auf See ist weit weg von jeglicher Romantik: harte körperliche Arbeit, wochenlang an Bord und fernab der Heimat. Die Seemannsmission in Altona kennt diese besonderen Umstände genau. Getreu ihrem Leitbild widmet sie sich der „Unterbringung und Verpflegung von Seeleuten“ und bietet ihnen ein „unkonventionelles Zuhause“.

Ein Ankerplatz mit Geschichte
Ende des 19. Jahrhunderts verbrachten ankommende Seeleute ihre Zeit am Altonaer Fischmarkt oft in „zwielichtigen Kneipen“ (Wikipedia). Um dem entgegenzuwirken, wurde 1898 die „Altonaer Fischer- und Schifferstube“ gegründet – der Vorläufer der heutigen Einrichtung. Hier fanden Seeleute einen sicheren Ort, während sie auf ihr nächstes Schiff warteten.

Seit 1930 ist die Seemannsmission in der Großen Elbstraße 132 zu Hause. Nach wochenlanger Fahrt stehen den Seeleuten hier 34 Zimmer, moderne Kontaktmöglichkeiten in die Heimat und vor allem ein offenes Ohr zur Verfügung. Und wenn es an Ausrüstung mangelt: Im Seemannsclub gibt es nützliche Utensilien für den Alltag auf See.
Nicht nur für Seeleute: Dein Besuch hilft
Wusstest du, dass du dort auch übernachten kannst? Zur Finanzierung des Vereins bietet die Seemannsmission in Altona auch „touristische Übernachtungen“ an. Mit deinem Aufenthalt leistest du also einen direkten Beitrag zur sozialen Arbeit. Alternativ schaust du im „Seemannsclub Jan-Maaten“ auf ein Getränk vorbei oder suchst einen Moment der Ruhe in der hauseigenen Kirche „St. Clemens am Hafen“. Wer ein echtes Andenken sucht: Hier gibt es sie, die markanten, originalen Fischerhemden.

Mehr zur Seemannsmission?
Mehr zur Seemannsmission findet Ihr auf der Webseite: https://www.seemannsmission-altona.org oder holt Euch gleich das Buch „Wo Seeleute Ankern“ (ISBN 978-3-9820968-0-3), das Ihr vor Ort in der Großen Elbstraße erwerben könnt.
Und selbstverständlich freut sich die Seemannsmission Altona über finanzielle Unterstützung:https://www.seemannsmission-altona.org/spenden
Kiez-Tauchgang: Kiezführung zur Unterstützung sozialer Projekte
Der „Kiez-Tauchgang“ ist für mich eine Herzensangelegenheit: Ich führe Menschen über St. Pauli, um Ihnen St. Pauli ein wenig näher zu bringen, Tipps für das weitere Wochenende zu geben und vielleicht Gründe, das Viertel noch einmal zu besuchen. Mein Honorar aus der Kieztour spende ich zu 100 % an soziale Projekte wie die Seemannsmission in Altona.
Wer Lust hat, St. Pauli auf authentische Weise kennenzulernen und dabei gleichzeitig Gutes zu tun, kann sich gerne bei mir für einen Rundgang melden. Eine Übersicht über die bisherigen Spenden findet ihr unter: kiez-tauchgang.de/category/rettungsleine/.

